Eine Bücherei gehört zur Grundausstattung einer Pfarrgemeinde. Sie führt im Namen das Wort "katholisch" - nicht weil sie nur religiöse Literatur bereit hält, sondern weil die Pfarrgemeinde Träger ist. Sie ist öffentlich, gemeinnützig, jederman und jederfrau zugänglich, gleich welcher Herkunft oder Konfession. Sie befindet sich im Gemeindezentrum, Bruchweg 11, in Babenhausen.
Unser Team besteht aus fünf ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen, das sind: Rita Dirks, Edeltraud Frömmel, Brigitte Müller, Inge Nadolny und Gerlinde Peters, die sich bei der Buchausleihe abwechseln, an allen anfallenden Arbeiten beteiligen und unsere Leserinnen und Leser unterstützen und beraten. Die Mitarbeiterinnen werden aus- und fortgebildet und nehmen am Erfahrungsaustausch mit den Dekanatsbüchereien teil.
Die Ausleihe für 4 Wochen ist kostenlos und die Frist wird auf Wunsch gerne verlängert. Eine Anmeldegebühr gibt es nicht. Sie müssen uns nur Ihre Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer mitteilen.
Gelegenheit zum Stöbern, sich informieren, lesen, ausleihen ... Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
... gibt es neue Kochbücher:
- Dudemaine, Sophie: „Sophies Suppen“ Pikante und süße Suppenrezepte für alle Jahreszeiten.
- Wer kennt ihn nicht? Horst Lichter: „Alles in Butter“ Rezepte zum Glücklichsein. Rezepte, die nicht nur satt machen, sondern auch Nahrung für die Seele sind – eben „typisch Lichter“.
- Wir haben ja so wenig Zeit zum Kochen: „Schnelle Abendessen“ Gräfe und Unzer –Verlag. Originelle, leicht verdauliche Küche.
ja, wie war das damals in den Fünfziger Jahren, als das St. Josefs Kirchlein nicht genügend Platz für die zahlreichen Gottesdienstbesucher an Sonn- und Feiertagen bot? Da gab es auch noch keine Pfarrbücherei, aber über die Möglichkeit, Bücher auszuleihen, wurde schon bald nachgedacht.
Es gibt Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass die Pfarrei schon im Jahre 1953 Mitglied der Herder Buchgemeinde wurde. Ein kleiner Buchbestand befand sich zu dieser Zeit aus Platzmangel im Büro des im Jahre 1954 neu errichteten Pfarrhauses und war noch nicht für alle zugänglich. Als aber im Jahre 1957 ein Jugendheim, das aus einem Versammlungsraum mit Toiletten bestand, hinter der Kirche gebaut wurde, hatten sich schon etliche Bücher für eine Ausleihe angesammelt. Diese Bücher wurden nach der Einweihung des Jugendheimes in einem Einbauschrank untergebracht. Eine „kleine Bücherei im Einbauschrank“ war jetzt vorhanden, und es konnte offiziell ausgeliehen werden. Da Geld für eigene Bücher zum damaligen Zeitpunkt oft nicht vorhanden war, wurde diese Einrichtung vor allem von Kindern und Erwachsenen dankbar angenommen.