Bücherei KÖB St. Josef

Treffpunkt Bücherei ... leih dir was.

Eine Bücherei gehört zur Grundausstattung einer Pfarrgemeinde. Sie führt im Namen das Wort "katholisch" - nicht weil sie nur religiöse Literatur bereit hält, sondern weil die Pfarrgemeinde Träger ist. Sie ist öffentlich, gemeinnützig, jederman und jederfrau zugänglich, gleich welcher Herkunft oder Konfession. Sie befindet sich im Gemeindezentrum, Bruchweg 11, in Babenhausen.

Unser Team besteht aus fünf ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen, das sind: Rita Dirks, Edeltraud Frömmel, Brigitte Müller, Inge Nadolny und Gerlinde Peters, die sich bei der Buchausleihe abwechseln, an allen anfallenden Arbeiten beteiligen und unsere Leserinnen und Leser unterstützen und beraten. Die Mitarbeiterinnen werden aus- und fortgebildet und nehmen am Erfahrungsaustausch mit den Dekanatsbüchereien teil.

Die Ausleihe für 4 Wochen ist kostenlos und die Frist wird auf Wunsch gerne verlängert. Eine Anmeldegebühr gibt es nicht. Sie müssen uns nur Ihre Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer mitteilen.

Gelegenheit zum Stöbern, sich informieren, lesen, ausleihen ... Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Was können wir Ihnen anbieten?

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Wir haben einen Buchbestand von ca. 1.300 Büchern, der derzeit aktualisiert wird. In unserer Bücherei finden Sie:
  • aktuelle Literatur, 
  • Krimis, 
  • Thriller, 
  • Historisches, 
  • Biografien, 
  • religiöse Literatur, 
  • Erziehungsratgeber und 
  • Sachbücher aus vielen anderen Gebieten.

Der Schwerpunkt liegt bei Kinder- und Jugendbüchern. Auch viele Kindersachbücher und Comics sind vorhanden. Und eine große Vielfalt an Bilderbüchern zum Anschauen und Vorlesen für die Kleinsten warten auf Ausleihe.

Auswahl an Neueinstellungen

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Hier ist eine kleine Auswahl von etwa 60 Neueinstellungen, die wir für unsere Leser, aber auch für diejenigen, die bei uns Leser werden wollen, im letzten Jahr eingestellt haben:
  • Ein hintersinnig, vergnüglicher Familienroman. Carillo, Charles: „Sag bloß Mama nichts davon“
  • Spannende Unterhaltungslektüre über den Missbrauch von persönlichen Daten. (Thriller) Deaver, Jeffery: „Der Täuscher“
  • In ihrem neuen Fall gerät die Gerichtsmedizinerin Tempe Brennan selbst in Lebensgefahr. (Thriller) „Das Grab ist erst der Anfang“ von Kathy Reichs.
  • Ein autobiografisch gefärbter Entwicklungsroman eines lesehungrigen Mädchens im rheinisch-katholischen Arbeitermilieu der Nachkriegsjahre. Die Kunst des Erzählens besteht darin, die Wirklichkeit so zu vergrößern und zu vertiefen, dass ihre Geheimnisse sichtbar werden. Ulla Hahn versteht sich meisterlich auf diese Kunst. Ulla Hahn: „Das verborgene Wort“
  • Das Schicksal der Hilla Palm, bekannt aus “Das verborgene Wort”, zwischen Aufbaugymnasium und Studium. Ulla Hahn: „Aufbruch“
  • In „Sherin und Amar“ von Vered Morgan geht es um die verbotene Liebe einer Paschtunenprinzessin.
  • Rosamund Lupton: „Liebste Tess“ Ein fesselnder Brief-Kriminalroman über eine junge Frau, die Nachforschungen über den angeblichen Selbstmord ihrer Schwester anstellt.
  • Die abenteuerliche Achterbahn-Liebesgeschichte der beiden Zeitreisenden Gwendolin und Gideon ist nicht nur für jugendliche Leser interessant: Gier, Kerstin: „Rubinrot“ und Gier, Kerstin: „Saphirblau“

Für unsere jungen Leserinnen und Leser

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Für unsere jungen Leser:
  • In „Zwei L wie in Zwilling“ erzählt Chantal Schreiber eine einfühlsame Geschichte über Eifersucht zwischen ungleichen Schwestern. (ab 10)
  • Renate Habinger gibt in „Wir passen wunderbar zusammen!“ eine liebenswerte Beschreibung des ersten Hundelebensjahres mit vielen Tipps für große und kleine Ersthundehalter (ab 9).
  • 2 neue Bücher für Fußball-Begeisterte (ab 11): „Fußball und sonst gar nichts “ von Andreas Schlüter und „Fußball und noch viel mehr“ von Andreas Schlüter
  • Und natürlich für Pferdefreundinnen: Reitstallgeschichten mit einem Hauch von Detektivarbeit für Pferdefreunde ab 8 Jahren.
    Wich, Henriette: „Der Dieb vom Ponyhof“

Für die kleinen Lieblinge

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  • Der kleine Marienkäfer und die Tiere auf der Wiese“ zeigt viele Wiesentiere aus der Sicht eines kleinen Marienkäfers. (ab 5)
  • In „Theodor trödelt“ wird die liebenswerte Geschichte des kleinen Igels Theodor, der immer zu spät zur Schule kommt, erzählt. (ab 3)
  • Teich, Karsten: „Es fährt ein Bus durchs ABC“  bringt lustige und ideenreich gestaltete Geschichten rund ums ABC. (ab 4)
  • Pieps“ Leonies sehnlicher Wunsch nach einem Haustier und die Weigerung der Eltern löst eine tierische Kettenreaktion aus. (ab 4)

Für begeisterte Köchinnen und Köche

... gibt es neue Kochbücher:
  • Dudemaine, Sophie: „Sophies Suppen“ Pikante und süße Suppenrezepte für alle Jahreszeiten.
  • Wer kennt ihn nicht? Horst Lichter: „Alles in Butter“ Rezepte zum Glücklichsein. Rezepte, die nicht nur satt machen, sondern auch Nahrung für die Seele sind – eben „typisch Lichter“.
  • Wir haben ja so wenig Zeit zum Kochen: „Schnelle Abendessen“ Gräfe und Unzer –Verlag. Originelle, leicht verdauliche Küche.
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Die große Frage, die Viele bewegt

  • Brantschen, Johannes B.: „Warum gibt es Leid?“ Johannes B. Brantschen versucht Antworten auf eine der Schlüsselfragen des Christentums zu geben.
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Leichte Lektüre für Feierabend oder Urlaub

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  • Paasilinna, Arto: „Der liebe Gott macht blau“ Satirisch-humoristischer Fantasieroman über einen finnischen Kranführer, der die Urlaubsvertretung für Gott übernimmt.
  • Nein ich will keinen Seniorenteller“ von Virginia Ironside. In Tagebuchform gibt die 60-jährige Marie tragisch-komische Einblicke in ihr neues Leben als angehende Seniorin.
  • Zwei Damen auf Männerfang“ von Karin B. Holmquist Eine liebevolle, charmante Geschichte von zwei Frauen, die gar nicht einsehen wollen, warum man nicht auch mit achtzig Jahren noch Spaß am Leben haben sollte!
  • Haskamp, Bettina: „Alles wegen Werner“ Ein hinreißend komischer und bezaubernd witziger Roman über eine Frau, die durch den größten anzunehmenden Unfall in ihrem Leben zu sich selbst findet.
  • Andrea Israel, Nancy Garfinkel: „Johannisbeersommer“ Ein Roman über Jugendfreundschaft und leckeres Essen.

Wie finanziert sich unsere Bücherei?

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Wir finanzieren uns durch Zuschüsse, Spenden, den Erlös eigener Aktionen (Bücherflohmarkt am 1. Mai, Buchausstellung am Martinsmarkt und Erstkommunion-Ausstellung).

Unser Bestellkatalog ist der "Buchspiegel", der in der Bücherei und auch am Schriftenstand in der Kirche zu finden ist. Wir vermitteln Ihnen jedes lieferbare Buch zum Original-Ladenpreis.

Je mehr das Angebot der Ausstellungen und der Buchvermittlung angenommen wird, desto umfangreicher ist der Zuschuss und es können mehr neue Medien angeschafft werden.

Chronik: Wie alles begann ...

ja, wie war das damals in den Fünfziger Jahren, als das St. Josefs Kirchlein nicht genügend Platz für die zahlreichen Gottesdienstbesucher an Sonn- und Feiertagen bot? Da gab es auch noch keine Pfarrbücherei, aber über die Möglichkeit, Bücher auszuleihen, wurde schon bald nachgedacht.

Es gibt Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass die Pfarrei schon im Jahre 1953 Mitglied der Herder Buchgemeinde wurde. Ein kleiner Buchbestand befand sich zu dieser Zeit aus Platzmangel im Büro des im Jahre 1954 neu errichteten Pfarrhauses und war noch nicht für alle zugänglich. Als aber im Jahre 1957 ein Jugendheim, das aus einem Versammlungsraum mit Toiletten bestand, hinter der Kirche gebaut wurde, hatten sich schon etliche Bücher für eine Ausleihe angesammelt. Diese Bücher wurden nach der Einweihung des Jugendheimes in einem Einbauschrank untergebracht. Eine „kleine Bücherei im Einbauschrank“ war jetzt vorhanden, und es konnte offiziell ausgeliehen werden. Da Geld für eigene Bücher zum damaligen Zeitpunkt oft nicht vorhanden war, wurde diese Einrichtung vor allem von Kindern und Erwachsenen dankbar angenommen.

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Aus einem 1958 erstellten Jahresbericht geht hervor, dass die Bücherei 85 eingeschriebene Leser hatte, die unter 365 Büchern wählen konnten.

Im Jahre 1960 wurde vom damaligen Kirchenvorstand die Satzung der Pfarrbücherei in Zusammenarbeit mit dem Borromäusverein in Bonn unterzeichnet. In der Satzung heißt es u.a.: „Die Pfarrbücherei verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und zwar insbesondere durch Ausleihen und Beschaffen guter Bücher.“ Dieser Paragraph und die Zusammenarbeit mit dem Borromäusverein bestehen bis heute.

Im Jahr 1963 wurde der Seelsorgehelferin und späteren Gemeindereferentin, Frau Johanna Maurer die Leitung der Pfarrbücherei übertragen.

Das Jugendheim mit der Schrankbücherei wurde 1970 abgerissen, um Platz für den Neubau der heutigen St. Josefskirche zu schaffen. Mit dem Kirchenneubau bekam die Pfarrgemeinde im Jahre 1971 ein Gemeindezentrum. Dort wurde ein Büchereiraum ausgewiesen, möbliert, und der Buchbestand konnte weiter ausgebaut werden. Die Pfarrbücherei wurde später, wie alle anderen Pfarrbüchereien der Diözese Mainz in „Katholische Öffentliche Bücherei“ (KÖB) umbenannt.

Frau Johanna Maurer und auch der spätere Leiter Herr Michael Spatar konnten in den Sechziger und Siebziger Jahren viele Jugendliche motivieren, in der Bücherei ehrenamtlich mit zu arbeiten. Die damaligen Ausleihen sind beachtlich, viele Kinder und Jugendliche besuchten die Bücherei, es gab noch kaum Schulbüchereien.

1988 stellte Herr Spatar aus beruflichen Gründen die Leitung der KÖB zur Verfügung und Pfarrer Dach konnte Frau Frömmel für diese Aufgabe gewinnen. Zunächst arbeiteten noch zwei Jugendliche und ein Erwachsener im Team, doch im Laufe der Zeit kamen neue Mitarbeiter dazu.

Am 01.10.2008 übergab Frau Edeltraud Frömmel – nach 20jährigem Engagement – die Leitung an Frau Rita Dirks, die die Bücherei weiterführen wird.

Text: Rita Dirks


KÖB St. Josef
Öffnungszeiten:

So. 11.00 - 11.45 Uhr
und
Di. 15.30 - 17.00 Uhr

In den Ferien geschlossen.
Unser Team besteht
aus fünf
ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen:

Leitung:
Rita Dirks
rita.dirks@web.de

Traudel Frömmel
Brigitte Müller
Inge Nadolny
Gerlinde Peters
Die Ausleihe ist kostenlos.